Vortragsprogramm







Hedge me if you can! In diesem Impulsvortrag besprechen wir einen Hedging-Werkzeugkasten inkl. Fallstudien für Investment- und Optionsportfolios – denn unserer Meinung nach bringt einen nicht die eine magische Hedging-Strategie weiter, sondern das Wissen über die grundsätzlichen Möglichkeiten in einem jeweiligen Szenario.
Dazu werden ausgewählte Absicherungsstrategien mit (und ohne) Optionen miteinander verglichen – vom gezielten Absichern einzelner Positionen bis zum Gesamtdepot. Ein Vergleich stellt dar, welche Hedging-Werkzeuge überhaupt zur Verfügung stehen, wie unterschiedlich stark sie in verschiedenen Marktlagen und Szenarien wirken – und welche Annahmen man dazu jeweils eigentlich treffen muss.
Der Bedarf nach Absicherungen ist zwar subjektiv, doch gerade deshalb hilft es zu verstehen, welche Möglichkeiten es eigentlich gibt. Einsteiger erhalten einen ausgewählten Überblick, welche Absicherungsmöglichkeiten insbesondere mit Optionen existieren, fortgeschrittene Händler erhalten praxisnahe Impulse dazu, wie verschiedene Absicherungen wirken.

Die meisten Anleger kaufen Optionen und zahlen damit für Hoffnung. Martin Goersch zeigt, wie man die Seite des Tisches wechselt und als Stillhalter für Geduld bezahlt wird. Im Mittelpunkt steht eine Einkommensstrategie aus zwei Säulen. Trendfolgende Trades entstehen aus dem Goersch Trend und speziellen Korrektur-Setups: Puts werden gezielt in Rücksetzern intakter Aufwärtstrends verkauft, wenn die Prämien hoch sind und der Strike unter einer Unterstützung liegt. Die defensive Basis bilden Cash Secured Puts auf Qualitätsaktien mit großem Abstand zum Kurs und vollständiger Cash-Deckung, also ohne Hebel.
Sie erfahren, nach welchen Regeln Laufzeiten, Strikes und Gewinnmitnahmen gewählt werden, wie mit Andienungen umgegangen wird und welche Risiken man offen ansprechen muss. Das Besondere: Die Strategie lässt sich 1:1 umsetzen, sodass Sie die gleichen Trades im Depot haben wie Martin Goersch selbst.



0DTE-Optionen haben den Ruf, Zockerei zu sein: schnell, riskant, unberechenbar. Dabei lassen sie sich mit Statistik und klaren Regeln planbar machen. Der Vortrag zeigt anhand von Daten, warum der einzelne Trade wenig über den Erfolg aussagt und worauf es ankommt, wenn aus kurzlaufenden Optionen ein dauerhaftes System werden soll. Für alle, die verstehen wollen, wie professionelles Arbeiten mit 0DTE aussieht, ob sie schon handeln oder nur neugierig sind.



Überraschende Wahrheiten über Zeit, Volatilität und Risiko im Optionshandel

Jeden Tag produziert der Optionsmarkt eine enorme Menge an Daten: Implizite Volatilität, Delta, Gamma, Theta, Vega, Open Interest, Volumen, Bid/Ask-Spreads sowie tausende einzelne Optionskontrakte mit unterschiedlichen Strikes und Laufzeiten.
Die meisten Trader betrachten diese Daten lediglich als Momentaufnahme. Aber was passiert, wenn wir anfangen, diese Daten historisch zu analysieren?
In diesem Vortrag zeigt Daniel Sinnig einen neuen Ansatz der Technischen Analyse: Wir wenden quantitative und technische Analysemethoden auf historische Optionsdaten an und suchen nach Informationen, die auf einem klassischen Kurschart weitgehend unsichtbar bleiben.
Dabei untersuchen wir, wie sich Optionsdaten in neue Indikatoren, Kennzahlen und Marktsignale verwandeln lassen. Unter anderem beschäftigen wir uns mit folgenden Fragen:
- Wann sind Optionen historisch günstig oder teuer?
- Können Veränderungen bei Preis, Delta, Gamma, IV, Volumen und Open Interest frühzeitig Hinweise auf zukünftige Kursbewegungen geben?
- Lassen sich ungewöhnliche Veränderungen innerhalb der Optionsstruktur erkennen, bevor sie im Basiswert sichtbar werden?
- Wie können Optionsindikatoren die klassische Technische Analyse ergänzen?
- Und vor allem: Weiß der Optionsmarkt etwas, was der Aktienmarkt noch nicht weiß?
Statt eine weitere Optionsstrategie vorzustellen, werfen wir in diesem Vortrag einen datengetriebenen Blick unter die Motorhaube des Optionsmarktes und suchen nach neuen Möglichkeiten, Sentiment, Positionierung, Volatilität und potenzielle Wendepunkte zu messen.

Zwei Situationen, derselbe IV Rank von 30 — und zwei völlig unterschiedliche Ausgänge. Wer Prämien verkauft, verlässt sich seit Jahren auf eine Zahl, die nur eines misst: wie sich die implizite Volatilität zu ihrer eigenen Vergangenheit verhält. Ob die Prämie im Verhältnis zur tatsächlich gelieferten Bewegung fair ist, sagt sie nicht. Nach jedem Regimewechsel führt sie systematisch in die Irre.
Der Vortrag zeigt, woran die Kennzahl scheitert — und stellt eine Filterkaskade vor, die vier verschiedene Fragen sauber trennt: Auf welches Underlying schreibe ich? Lohnt die Prämie? Wann ist der Zeitpunkt? Welcher Strike? Mit Auswertungen aus mehreren Jahren Optionsdaten, inklusive einer ehrlichen Einordnung, was Saisonalität als Filter leisten kann und was nicht.

Basics

Dieser Vorbereitungskurs für die Deutschen Optionstage 2027 richtet sich an Neulinge im Optionshandel und Diejenigen, die Basics vertiefen möchten. Hier wird eine Abgrenzung von Optionen und Optionsscheinen vorgenommen. Nach einer Erläuterung der Options-Griechen werden erste Optionsstrategien wie der Cash-secured Put und der Covered Call beschrieben und mit praktischen Beispielen vertieft.

Jeder Optionstrade besteht aus drei Fragen: Wohin will der Basiswert? Sind die Optionen gerade teuer oder günstig? Und ab wann liege ich falsch? Wir beantworten sie an einem echten Beispiel mit messbaren Kriterien statt Bauchgefühl – und legen Stopp, Positionsgröße und Ausstieg fest, bevor die Order rausgeht.
Hinweis: Zur Teilnahme an diesen Workshops ist ein vorheriger Kauf des Tickets für die Deutschen Optionstage notwendig. Mit diesem erhalten Sie Zugang zum Teilnehmerbereich auf www.deutsche-optionstage.de und finden dort neben der Workshop-Anmeldung auch die Möglichkeit, vergangene Workshops als Aufzeichnung nochmals zu betrachten.

Was wäre, wenn Sie Optionsstrategien nicht nur nach Prämie, Delta und Laufzeit auswählen, sondern genau dort einsetzen, wo der Chart die besten Voraussetzungen bietet? In diesem Webinar zeigen wir Ihnen, wie Sie Optionsstrategien gezielt mit Technischer Analyse kombinieren, um bessere Einstiegszeitpunkte zu finden und Ihre Trades optimal auf die aktuelle Marktsituation abzustimmen.
Lernen Sie, wie Sie Trends, Support- und Resistance-Level sowie volumenbasierte Schlüsselbereiche identifizieren und für Ihr Options-Trading nutzen. Entdecken Sie, wie technische Analyse Ihnen dabei helfen kann, die passende Strategie, den richtigen Strike und ein besseres Timing zu finden, und so aus einer guten Optionsstrategie einen noch gezielteren Trade zu machen.
Hinweis: Zur Teilnahme an diesen Workshops ist ein vorheriger Kauf des Tickets für die Deutschen Optionstage notwendig. Mit diesem erhalten Sie Zugang zum Teilnehmerbereich auf www.deutsche-optionstage.de und finden dort neben der Workshop-Anmeldung auch die Möglichkeit, vergangene Workshops als Aufzeichnung nochmals zu betrachten.


Dieser Crashkurs vermittelt die Grundlagen der Absicherung mit Optionen: Welche Hedging-Werkzeuge gibt es überhaupt, wie unterschiedlich wirken sie, und in welchen Situationen zahlen sich welche Hedges besser aus? Niemand hat die Glaskugel – und dennoch stellt sich die Frage: Wenn ich ein bestimmtes Szenario absichern möchte, welche Möglichkeiten habe ich dafür überhaupt? Anhand anschaulicher Beispiele wird ein erster Überblick über die wichtigsten Strategien und ihre Funktionsweise gegeben – vom Absichern einzelner Positionen bis zum Gesamtdepot.
Hinweis: Zur Teilnahme an diesen Workshops ist ein vorheriger Kauf des Tickets für die Deutschen Optionstage notwendig. Mit diesem erhalten Sie Zugang zum Teilnehmerbereich auf www.deutsche-optionstage.de und finden dort neben der Workshop-Anmeldung auch die Möglichkeit, vergangene Workshops als Aufzeichnung nochmals zu betrachten.

– Warum Spreads statt einzelner Optionen?
– Debit vs. Credit Spreads
– Strike- und Laufzeitwahl in der Praxis
– Typische Fehler und Risikomanagement
Hinweis: Zur Teilnahme an diesen Workshops ist ein vorheriger Kauf des Tickets für die Deutschen Optionstage notwendig. Mit diesem erhalten Sie Zugang zum Teilnehmerbereich auf www.deutsche-optionstage.de und finden dort neben der Workshop-Anmeldung auch die Möglichkeit, vergangene Workshops als Aufzeichnung nochmals zu betrachten.

– Jede Option ist an ihrem letzten Tag eine 0DTE-Option. Der Unterschied liegt im Produkt, nicht in der Laufzeit.- Die Produktlandschaft: Index (SPX, XSP), ETF (SPY, QQQ), Futures-Optionen (ES, MES), Europa (Euro Stoxx 50), Einzelaktien
– Die Unterschiede, auf die es ankommt: Barausgleich oder physische Lieferung, europäisch oder amerikanisch, Ausübung am Morgen oder am Nachmittag, Kontraktgröße
– Was am letzten Tag anders ist: Gamma, Theta-Verfall im Tagesverlauf, Spreads und Liquidität
– Handelbar oder nicht: gut handelbar sind Index-Optionen mit Barausgleich. ETF-Optionen bringen Andienungsrisiko und PRIIPs-Fragen mit. Einzelaktien sind am Verfallstag zwar formal 0DTE, praktisch aber oft zu illiquide.
– Ergebnis für die Teilnehmer: Sie wissen, mit welchem Produkt sie anfangen und warum.
Hinweis: Zur Teilnahme an diesen Workshops ist ein vorheriger Kauf des Tickets für die Deutschen Optionstage notwendig. Mit diesem erhalten Sie Zugang zum Teilnehmerbereich auf www.deutsche-optionstage.de und finden dort neben der Workshop-Anmeldung auch die Möglichkeit, vergangene Workshops als Aufzeichnung nochmals zu betrachten.

Wer Optionsprämie verkauft, wird für Bewegungsrisiko bezahlt. Dieser Workshop klärt, wann diese Bezahlung gut ist. Wir schauen, was der Markt an Volatilität einpreist und was die Aktie tatsächlich liefert, und warum IV Rank und die Regel „IV über HV“ euch dabei in die Irre führen. Stattdessen arbeiten wir mit IV-Z und dem Variance Risk Premium (VRP). Ihr lernt, den Aufschlag, den VRP-Z und den IV-Z auseinanderzuhalten. Der erste Teil ist Vortrag, im zweiten Teil wenden wir das Gelernte live auf echte Ticker in unserer Software, der EdgeSeeker App, an.
Hinweis: Zur Teilnahme an diesen Workshops ist ein vorheriger Kauf des Tickets für die Deutschen Optionstage notwendig. Mit diesem erhalten Sie Zugang zum Teilnehmerbereich auf www.deutsche-optionstage.de und finden dort neben der Workshop-Anmeldung auch die Möglichkeit, vergangene Workshops als Aufzeichnung nochmals zu betrachten.
Fortgeschrittene

Keine Angst vor komplizierten Optionskombinationen: Wer die Griechen versteht, versteht auch die Strategie dahinter. Wir zeigen, wie sich die wichtigsten Griechen zusammensetzen und was sie über das Verhalten einer Kombination verraten. Mit bekannten Optionsstrategien übertragen wir das Konzept direkt auf die Praxis – und schaffen damit einen Werkzeugkasten, mit dem sich alle Optionskombinationen einfach entschlüsseln lassen.
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„16 Delta“ oder „eine Standardabweichung“ – die üblichen Regeln für den Short-Strike setzen voraus, dass die eingepreiste Bewegung stimmt. Wir messen nach: Wie oft wurde ein Abstand innerhalb der Laufzeit tatsächlich erreicht, und wo liegen die Marken, an denen Market Maker den Kurs bremsen (Gamma-Walls, Gamma-Flip)? Live an US-Werten und am DAX, mit Strikes und Stopps, die sich aus dem Bild ergeben – und einer ehrlichen Prüfung, wie oft diese Marken gehalten haben.
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– Bevor der Markt öffnet: Regeln aufschreiben, also Einstiegszeit, Strike-Auswahl, Größe, Stop und Ausstieg
– Live auf dem Paper-Konto: Order aufgeben, Position managen, Exit nach Regel statt nach Gefühl
– Danach ins Journal eintragen: Was war Regel, was war Bauchgefühl?
– Zum Schluss die offene Frage: „Was sagt dir dieser eine Trade?“ Die Antwort gibt’s im Vortrag.
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Wann sind Optionen wirklich teuer – und wann günstig? Die Implizite Volatilität (IV) gehört zu den wichtigsten Kennzahlen im Optionshandel und kann entscheidend dafür sein, ob sich der Kauf oder Verkauf einer Option lohnt. In diesem Webinar nehmen wir bekannte Volatilitätsmetriken wie IV Rank und IV Percentile genauer unter die Lupe und zeigen, was diese Kennzahlen tatsächlich aussagen, wo ihre Stärken liegen und wann sie möglicherweise ein falsches Bild vermitteln.
Doch wir gehen noch einen entscheidenden Schritt weiter: Statt sich ausschließlich auf vorgefertigte Kennzahlen von Datenanbietern zu verlassen, zeigen wir, wie Sie als Optionshändler eigene Volatilitätsmetriken entwickeln können, die gezielt auf Ihre jeweilige Optionsstrategie zugeschnitten sind. Lernen Sie, Volatilität aus einer neuen Perspektive zu betrachten und besser einzuschätzen, wann das aktuelle Volatilitätsumfeld für Ihre Strategie tatsächlich attraktiv ist.
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In diesem Follow-up werden ausgewählte Absicherungsstrategien an möglichst aktuellen Fallbeispielen durchgespielt. Dabei geht es stärker ins Detail – es wird unter anderem vorgestellt, welche Stellschrauben über die Hedgewirkung entscheiden. Der Vortrag richtet sich an jeden, der Absicherungen gezielter anwenden will und einen Überblick vertiefen möchte.
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– Warum Marktprognosen häufig überschätzt werden
– Zeitwert und Volatilität als Renditetreiber
– Marktneutrale Optionsstrategien
– Auswahl geeigneter Basiswerte und Marktbedingungen
– Risikomanagement und praktische Umsetzung
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Teil 1 hat gezeigt, ob die Prämie reich ist. Teil 2 zeigt, wie ihr durch den richtigen Zeitpunkt das Maximum aus ihr herausholt. Vier Effekte arbeiten dabei für euch, wenn ihr sie richtig einsetzt: Die implizite Volatilität kehrt zu ihrem Mittel zurück, und der Verkauf lohnt am meisten, solange sie noch oben steht. Die realisierte Bewegung beruhigt sich nach unruhigen Phasen, und genau von dieser Beruhigung lebt eine verkaufte Position. Die Termstruktur zeigt, in welcher Laufzeit die Prämie sitzt, und die Position rollt mit jedem Tag entlang dieser Kurve, im Contango zu eurem Vorteil (Roll-down), in der Backwardation gegen euch (Roll-up). Wer diese vier Effekte gleichzeitig auf seiner Seite hat, verdient an derselben Prämie deutlich mehr als mit dem gleichen Trade zum falschen Zeitpunkt. Daraus bauen wir eine feste Reihenfolge für den Einstieg: Prämie prüfen, Rückkehr prüfen, Laufzeit wählen, Tag festlegen. Der erste Teil ist Vortrag, im zweiten Teil wenden wir das Gelernte live auf echte Ticker in unserer Software, der EdgeSeeker App, an.
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