Optionen und Volatilität: Strategien für Einsteiger und Profis

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Philipp Berger
DeltaValue
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Philipp-Malte Lingnau
DeltaValue

Willkommen zu einem neuen Interview des Börsenradios – heute direkt aus Düsseldorf von den Deutschen Optionstagen 2026.

Der Optionshandel ist ein faszinierendes Feld, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Trader in seinen Bann zieht. Auf den Deutschen Optionstagen treffen sich Experten und Interessierte, um über die neuesten Trends, Strategien und Entwicklungen zu diskutieren. Die Veranstaltung bietet eine Plattform für den Austausch von Wissen und Erfahrungen, die sowohl für Neulinge als auch für erfahrene Händler wertvoll ist.

Unsere heutigern Gäste sind Philipp Berger und Philipp Malte Lingnau von der Delta Value GmbH. Gemeinsam haben die beiden eine staatlich geprüfte Ausbildungsplattform ins Leben gerufen, die sich auf den fundierten und praxisnahen Handel mit Aktien und Optionen konzentriert. Ihr Ziel ist es, Anlegern die Werkzeuge und das Wissen zu vermitteln, um selbstständig und erfolgreich an den Kapitalmärkten agieren zu können.

Im Interview sprechen wir über die Besonderheiten ihrer Ausbildungsprogramme, die staatliche Zertifizierung durch die ZFU und die Bedeutung von Professionalität im Optionshandel. Philipp Berger wird uns zudem Einblicke in ihren Vortrag „Volatilität verstehen und profitabel handeln“ geben und erklären, warum ein tiefes Verständnis für die Optionsgriechen nicht zwingend notwendig ist, um erfolgreich zu starten.

Freuen Sie sich auf spannende Einblicke in die Welt der Optionen und darauf, wie Delta Value es schafft, komplexe Themen verständlich zu machen und den Zugang zum Optionshandel zu erleichtern.

Viel Spaß bei diesem Interview direkt vom Messegelände in Düsseldorf.

Philipp Berger: Ja, Philipp Berger mein Name. Ich handel gemeinsam mit Philipp Malte seit vielen Jahren an den Kapitalmärkten, sowohl in Aktien als auch in Optionen, selbstredend. Wir haben gemeinsam die Delta Value GmbH gegründet vor vielen Jahren als Ausbildungsformat, was damals noch sehr wenig verbreitet. Das Ziel war einfach, die Kapitalmärkte nicht in irgendeiner Form von einem Optionsbrief oder Börsenbrief nahezubringen, sondern wirklich als fundierte Ausbildung, sodass man selber in der Lage ist, Geschäfte abzuwickeln, selber in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen. Und das machen wir bis heute gemeinsam. Deswegen gibt es gar keinen konkreten Geltungsbereich, wer hier welchen Teil des Kapitalmarkts abdeckt, sondern wir handeln einfach leidenschaftlich gemeinsam. Genau. Die Ausbildungsprogramme von uns sind staatlich geprüft und zugelassen. Und selbst handeln wir sowohl im Privaten, wie Philipp gerade schon gesagt hat, als auch in der Vermögensarbeit in den GmbH. Und das heißt, wir decken da ein sehr breites Spektrum an, auch von den Strategien angefangen von den Aktien, Aktienoptionen, aber dann auch komplexere Strategien wie Rohstoffe, Rohstoff-Future-Optionen, Volatilitätsprodukte, wo es ja heute auf den deutschen Optionstagen auch darum gehen wird.

Peter Heinrich: Ja, damit Sie die Stimmen zuordnen können. Peter Heinrich vom Börsenradio aus unserem mobilen Podcaststudio. Und wir stehen heute in Düsseldorf vor den deutschen Optionstagen. Wie ist bei der Vorbereitung dieser Satz wirklich aufgefallen? Auch den du gerade gesagt hast, Philipp Malte, staatlich geprüft? Es gibt ja ganz viele Mentoring-Programme und Lernprogramme. Was ist bei euch dann anders, wenn es da so eine Art staatlich geprüften Stempel gibt? Darf ich TÜV-Stempel sagen? Nein, ist wahrscheinlich nicht von TÜV, aber…

Philipp Berger: TÜV geprüft sind wir auch. Ja, auch. Ja, genau. Also wir tun da alles, um quasi die Professionalität auch in den Vordergrund zu stellen und auch das Ausbildungsformat quasi so zu gestalten, dass quasi in der Didaktik und in dem Lernerfolg der Kunden sich das auch widerspiegelt. Und wir sind zugelassen durch die ZFU in Deutschland. Das ist quasi die Zentralstelle für Fernunterricht. Und das heißt, die Programme, die wir quasi darüber entwickelt haben, haben wir über die ZFU zertifizieren lassen. Und das sind halt die Programme, die bei uns dann erlernbar sind.

Peter Heinrich: Die deutschen Optionstage. Ist das was für Profis oder ist das eine typische Lernveranstaltung?

Philipp Berger: Ich würde sagen von bis. Ehrlich gesagt, das ist das Schöne an den Optionstagen. Es geht ja wirklich um die Option in jeder Wissensphase, in jeder Fähigkeitsphase. Das heißt, da sind Strategien drin, die für Einsteiger perfekt geeignet sind, wie es geht in den zahlreichen Vorträgen, aber auch sehr viele Vorträge, die natürlich für Fortgeschrittene etwas komplexer dargestellt sind. Also wirklich für jeden was dabei, würde ich sagen.

Peter Heinrich: Euer Vortrag nachher heißt Volatilität verstehen und profitabel handeln, Strategien für unsichere Märkte. Okay, in eurem Namen, Delta Value, also nicht nur was für Stillhalter sozusagen, da sind ja die Griechen drin in irgendeiner Form. Nämlich das Delta, diese Sensibilität für Preise. Ist das Delta ein Schlüssel zum Optionshandel? Brauche ich das eigentlich, wenn es so eine Beginnerfrage ist, oder kann ich denn eigentlich auch mit dem Handel beginnen, den ersten Put und Call kaufen, ohne Delta-Kenntnisse?

Philipp Berger: Wir bekennen uns eigentlich klar zu der zweiten Variante. Und das ist eine durchaus unpopuläre Meinung. Es wird ja oft von den Optionsgriechen gesprochen. Und unserer Meinung nach ist das oft ein Grund, warum man sich dann doch nicht beschäftigt mit den Optionen, zumindest den Einstieg. Wenn man denkt, da kommt direkt eine Lawine an theoretischem Wissen, was man da mitbringen müsste, sonst klappt es nicht. Dann fängt man gar nicht erst an und das ist schade. Tatsächlich glauben wir, dass es sehr einfache Strategien gibt, wo man auch mit einfacheren Parametern anfangen kann, die Märkte kennenzulernen. Und natürlich wird Delta oder die verschiedenen Griechen eine Rolle spielen, aber das muss nicht direkt zum Beginn sein. Deswegen würde ich sagen, alles in der richtigen Dosis, die man gut verarbeiten kann.

Peter Heinrich: Also ihr heißt Delta Value. Ja, wie wichtig ist das Delta? Jetzt mal so aus der Profibetrachtung. Wenn ich die Griechen verstanden habe, das ist dann Pflichtwissen, oder?

Philipp Berger: Später, wenn man komplexere Strategien handelt, oder auch Assetklassen, die über die Aktie hinausgehen, wird das immer wichtiger, wenn man natürlich verstehen möchte, wie verhält sich eine Option, die man bereits gehandelt hat, oder welche Option möchte ich in einem gewissen Szenario haben. Bei uns im Vortrag würde es jetzt zum Beispiel darum gehen, dass man sich mit Optionen auf Volatilitätsindizes potenziell absichert. Das heißt, ich möchte natürlich eine Option haben, die so eine Art Explosionseffekt hat. Wenn die Märkte fallen, dann will ich ja, dass diese Option stark steigt. Das wäre jetzt ein Fehler, wenn man da zum Beispiel falsche Deltas auswählen würde. Das würde man aber leider erst merken, wenn es natürlich dann zu spät ist, also wenn der Trade schon angelaufen ist. Es gibt aber andere Strategien, da positioniert man sich vielleicht genau andersrum. Das heißt, man möchte ein Geschäft haben, das möglichst schnell an Zeitwert verliert, und entsprechend wählt man da völlig andere Deltas, die dann in diesem Szenario bevorzugt reagieren würden.

Peter Heinrich: Gehen wir da mal rein. Ist es so eine Strategie aus Angst Geld machen, oder da komme ich dann mit der zweiten Frage noch tiefer rein. Erklär doch mal ganz kurz dann, wie das funktioniert, aus der Volatilität zu arbeiten.

Philipp Berger: Man muss vielleicht kurz ausholen. Der Handel von Volatilität wirkt etwas komplexer. Das ist auch Teil unseres Vortrages, dass wir das ein Stück weit entzaubern wollen. Ja, man muss vielleicht ein, zweimal um die Ecke denken, aber die Strategien, die man danach handelt, sind vergleichsweise einfach. Es geht darum, dass Optionen selbst bepreist werden, durch Angebot und Nachfrage. Und zwar in Abhängigkeit natürlich vor allem von der Nachfrage, was bedeutet. Optionen sind ja Absicherungsgeschäfte. Wenn die Nachfrage hoch ist, ist die Angst scheinbar hoch. Und diesen Effekt kann man herausrechnen aus Optionen. Dann spricht man von der impliziten Volatilität. Wichtig ist der Begriff implizit. Das heißt, es steckt im Markt drin als Erwartung. Ob das wirklich so kommt, weiß man nicht.

Peter Heinrich: Erklär doch mal an dieser Stelle den Unterschied zwischen implizit versus realisiert.

Philipp Berger: Implizit ist, wie gesagt, das, was in der Option drinsteckt, was der Markt glaubt, wie die Schwankung in der Zukunft sein wird. Das ist quasi der Blick nach vorne, ein Stück weit in die Glaskugel, aber durch Angebot und Nachfrage natürlich eine gemeinsame Erwartung des Marktes. Die historische Volatilität hingegen ist die, die man kennt. Im Englischen sagt man auch realized volatility, also die realisierte, bereits gemessene Volatilität im Rückspiegel, die wir alle kennen.

Peter Heinrich: Woran erkenne ich jetzt, dass Vola teuer, billig ist? Brauche ich da viel Erfahrung? Gibt es da Software dafür?

Philipp Berger: Da gibt es Software dafür, da gibt es Kennzahlen dafür, da gibt es auch die Handelsplattformen, CapTrader zum Beispiel, die Trader Workstation, die das anzeigen kann, auch in einer Kennzahl. Da kann man über Perzentile oder Ränge arbeiten und schauen, wie hoch ist denn die heutige implizite Volatilität im Vergleich zum letzten Jahr zum Beispiel. Dann hat man so einen Wert von 0 bis 100 und weiß, ist das gerade hoch oder niedrig? Damit kann man das einordnen und Strategien ableiten. Dann kommt es aber darauf an, auch Teil unseres Vortrages, möchte ich auf eine steigende Volatilität setzen oder möchte ich von einem hohen Niveau auf eine fallende Volatilität setzen. Das sind quasi zwei gegenüberstehende Möglichkeiten.

Peter Heinrich: Jetzt mal zu Philipp Malte. Also steigende versus fallende Vola. Erklär doch mal, mit welchen Strategietypen setzt man auf mehr beziehungsweise weniger Volatilität und welche Fehler passieren eigentlich am häufigsten?

Philipp Malte: Also Philipp hat gerade schon ein paar Sachen angerissen. Wenn wir mal davon ausgehen, ich möchte auf steigende Volatilität setzen. Ich habe jetzt ein ruhiges Marktumfeld und gehe davon aus, es könnte vielleicht ungemütlich werden. Das heißt, ich möchte dann profitieren, wenn die Volatilität steigt. Das heißt, eine Strategie, die jetzt dann zum Beispiel einsetzbar wäre, wäre der Kauf von einem On-Call. Das heißt, ich kaufe eine Call-Option, weil ich davon ausgehe, wenn die Volatilität steigt, dass ich dann mit diesem Produkt profitiere. Da gibt es verschiedene Sachen, die greifen wir auch im Vortrag auf, wie zum Beispiel der POX Call-Ladder. Das heißt, ich hätte ganz gezielt den Kauf von Call-Optionen in verschiedenen Zeitabständen, wo ich dann mit einer Restlaufzeit Optionen kaufe. Und wenn es dann zum Anstieg kommt, dann sollten auch diese Optionen quasi im Preis steigen und dann soll das einen abdämpfenden Effekt haben, zum Beispiel in einem Aktienportfolio.

Peter Heinrich: Mach doch mal ein Szenario, ein Beispiel. Entwickel mal ein Szenario. Aktie X steht bei.

Philipp Malte: Genau. Gehen wir davon aus, wir hätten jetzt einen Tech-Wert. Wir haben es ja zuletzt gesehen in den Softwarewerten, wo wir einen Abverkauf nach unten hatten. Wenn man jetzt vorher die Sorge hätte, dass zum Beispiel irgendwie durch KI eine Disruption stattfindet und das heißt, ich habe einen Softwaremarkt dadurch fallende Kurse, dann hätte ich durchaus mir vorher überlegen können, wie kann ich darauf reagieren. Das Szenario, was ich gerade geschildert habe, wäre ja eins auf den Gesamtmarkt. Also ich handle die Volatilität des Gesamtmarktes. Wenn ich jetzt aber sage, ich möchte es in einer Einzelaktie machen, dann ändert sich die Strategie. Weil dann möchte ich im Prinzip zum einen natürlich dann in der Option profitieren, weil die implizite Volatilität steigt, weil die entsprechend dann in den Optionen steigt. Ich komme aber dann in der Option aus einem niedrigeren Niveau, weil jetzt vielleicht die Aktien noch gar nicht gefallen sind. Und das heißt, in so einem Szenario würde ich zum Beispiel hingehen und sagen, wenn ich jetzt das absichern möchte, ich kaufe jetzt eine Put-Option ganz gezielt, weil ich davon ausgehe, dass die im Wert steigen wird. Mitunter, weil der Wert fällt, aber mitunter auch, weil die implizite Volatilität der Werte steigen wird und die Optionsbepreisung dann zunimmt.

Philipp Berger: Wenn ich vielleicht noch kurz was ergänzen kann. Peter, du hast ja auch gefragt nach einer konkreten Aktie zum Beispiel. Das Schöne an der Volatilität ist, es gibt verschiedene Spielfelder. Philipp Malte hat gerade ein Beispiel geschildert, auf deine Frage hin, bei einer einzelnen Aktie, wo man das nutzen kann. Wir machen ja auch Stillhaltergeschäfte, wo wir genau so handeln, dass wir auf eine fallende Volatilität setzen. Allerdings heute auch, wenn es um einen Vortrag später geht, kann man auch auf eine steigende Volatilität setzen. Das macht man vergleichsweise selten, aber mit einem Volatilitätsindex kann ich eben die Angst des Gesamtmarktes handeln und kann dort eben auf eine steigende Volatilität setzen. Bildlich gesprochen, wir haben schönes Wetter draußen, blauer Himmel und ich bin der Meinung, in den nächsten 60 bis 120 Tagen könnte aber doch mal eine Wolke kommen und dann will ich mich absichern oder eben opportunistisch auf diese steigende Volatilität setzen, aber in dem Gesamtmarkt. Das ist eine Parallelstrategie, die schließen sich nicht gegenseitig aus, aber die kommen eben vielleicht manchmal auch zeitversetzt.

Peter Heinrich: Wie viele unterschiedliche Strategien gibt es denn eigentlich, so theoretisch?

Philipp Berger: Da gibt es wahrscheinlich viele, viele Dutzende Strategien, die man umsetzen kann. Ich glaube, die wichtige Frage ist, wie viel kann man denn selber auch umsetzen? Das heißt, man sollte natürlich genug Strategien haben, um in verschiedenen Marktphasen handeln zu können.

Peter Heinrich: Dann bräuchte man so kleine Lernkarten fast.

Philipp Berger: Lernkarten wären praktisch ein spannendes Thema. Wir haben sowas ähnliches, nämlich wir haben ein Strategieorganigramm, mit dem wir die Strategien zuordnen nach der verschiedenen Marktabhängigkeit. Also wie stark korrelieren denn diese Strategien mit dem Markt? Wie stark korrelieren sie untereinander oder sind sie sogar antikorreliert? Dann sprechen wir über Hedging. Es macht wirklich Sinn, sich so die Karten zu legen, um einmal zu wissen, was handele ich eigentlich derzeit und passt das überhaupt zueinander?

Peter Heinrich: Vielleicht nochmal anders ausgedrückt. Von Angst profitieren klingt ja erstmal provokant. Vielleicht habt ihr noch ein Beispiel. Also wie nutzt man Risikoaufschläge in Krisen sinnvoll, ohne dass ich dabei mein Portfolio sprenge?

Philipp Berger: Ich glaube in Krisen, wenn wir jetzt zum Beispiel mal über eine Korrektur oder ein Crash-Szenario nachdenken, meinetwegen die Trump-Zölle. Letztes Jahr, das kam ja überraschend. 9. April 2025. Der Liberation Day, der groß angekündigte Befreiungstag der Welt durch Donald Trump. Ironisch gesprochen. Der Markt hat es damals noch nicht so sehr erwartet, weil er noch nicht so richtig verstanden hat, dass jemand einen an der Waffel hat. Danach wussten wir allerdings, die Märkte sind gefallen, die Volatilität ist gestiegen. Das ist jetzt genau das gegenteilige Szenario. Wir haben vorhin geschildert, dass man auf eine steigende Volatilität setzen kann. Das macht man aber explizit nur aus einer Position der Stärke. Also wenn die Volatilität vorher wirklich tief war, dann setze ich auf eine steigende. In dem Szenario ist das genau andersherum. Da war die Volatilität ja hoch. Um jetzt das Bild abzurunden, das wäre mitten im Sturm. Und ich setze jetzt darauf, dass wir nicht für immer einen Sturm haben können. Das muss irgendwann besser werden. Man weiß nicht genau wann, aber vielleicht die nächsten Wochen, Monate, Jahre. Das wird sich dann zeigen. Und dann kann man eben auf fallende Volatilität setzen, auch mit dem Gesamtmarkt, indem man Stillhaltergeschäfte öffnet. Jetzt runde ich die Frage ab. Du hast gefragt, wie sorgt man dafür, dass man das Portfolio nicht sprengt. Indem man eben genau weiß, was habe ich für Nennwerte, die ich handle. Also wenn die angedient werden, was habe ich dann im Depot eigentlich insgesamt für ein Exposure? Bin ich dann überhebelt oder nicht? Klassisches Risikomanagement, das sollte man aber vorher wissen, durch entsprechende Tools zum Beispiel. Oder wenn man keine Andienungsabsicht hat, dass man natürlich genau weiß, ich muss mit einer kleinen Position reingehen, zum Beispiel die Prämie im Verhältnis zum Konto berechnen in Prozent und schauen, kann ich es mir leisten, wenn der Trade jetzt doch gegen mich läuft, dass ich rechtzeitig die Reißleine in diesen Trade schließe. Das ist dann das klassische Risiko- und Verlustmanagement.

Peter Heinrich: Zum Abschluss nochmal von jedem kurz ein kleines Statement, Zusammenfassung und diese Optionstage. Wie findet ihr die?

Philipp Berger: Also wir freuen uns auf jeden Fall das dritte Mal in Folge dabei zu sein, dass wir hier auch weiter mit einem Vortrag unterstützen können, unseren eigenen Beitrag leisten dürfen, um auch die Options-Community in Deutschland oder vielleicht im deutschsprachigen Raum ein bisschen voranzubringen. Wir freuen uns immer über den Austausch hier vor Ort, den fachlichen und auch die anderen Vorträge und kann auf jeden Fall alle, die noch nicht hier waren, dazu motivieren, bei den nächsten Malen vorbeizuschauen und auch gerne uns am Stand direkt anzusprechen.

Philipp Malte: Ich kann da fast nichts mehr hinzufügen. Eine Sache, die mir auch immer super Spaß macht, ist, dass es nicht nur sehr viele Fachvorträge gibt, in denen man immer was dazulernen kann, sondern auch sehr viele tolle Menschen kennenlernt, sich austauschen kann. Es gibt eben nicht so viele in Deutschland, wo man sich über Kapitalmärkte austauschen kann. Ich glaube, jeder kennt das, der in der Börse mit Aktien handelt oder mit Optionen, da gibt es wenig Gesprächspartner, mit denen man da vielleicht aus dem privaten Umfeld ein geistreiches Gespräch führen kann. Aber hier ist eben jede Person quasi ein potenziell super spannender Kontakt.

Peter Heinrich: Philipp, Philipp-Malte, danke euch.

Philipp Berger: Vielen Dank.